Entwicklerin des ANKER-Konzepts

Ich bin Jeanine Schlögl – persönlich und fachlich an Ihrer Seite

Meine abgeschlossene Ausbildung zur Sozialbetreuerin mit Ausbildungsschwerpunkt Altenarbeit und meine langjährige Berufserfahrung in der Gerontopsychiatrie und in der neurologischen Rehabilitation bilden die fachliche Grundlage meiner Arbeit.

Porträt von Jeanine Schlögl

Mein fachliches Konzept

ANKER – eine vertraute Person, die bleibt

Ich habe das ANKER-Konzept entwickelt, um fachlich fundierte Demenzbegleitung mit einer verlässlichen persönlichen Beziehung zu verbinden.

Meine abgeschlossene Sozialbetreuungsausbildung, meine Ausbildung zur Pflegeassistentin und meine langjährige Berufspraxis bilden die Grundlage für mein fachliches Repertoire.

Ich verbinde kontinuierliche Beziehung, Validation nach Naomi Feil, Biografiearbeit und systemische Arbeit mit Zugängen über Körper, Bewegung, Wahrnehmung und alle Sinne. Welche Zugänge ich wähle, richtet sich nach dem Menschen, seiner Demenzform, seiner Lebensgeschichte, seinen vorhandenen Fähigkeiten und seiner aktuellen Situation.

Mein fachliches Repertoire

Fachliche Zugänge – passend zum Menschen und zum Tag

Mein fachliches Repertoire beruht auf meiner abgeschlossenen Sozialbetreuungsausbildung, meiner Pflegeausbildung und meiner Berufspraxis. Ich wähle daraus passend zum Menschen, seiner Situation, seiner Demenzform, seiner Biografie und seinen aktuellen Möglichkeiten aus.

Vertrauen & Kommunikation

Demenzkommunikation, Validation nach Naomi Feil, psychosoziale Begleitung und ein aufmerksamer Blick auf Worte, Körpersprache und andere nonverbale Signale.

Biografie & Identität

Biografiearbeit bezieht frühere Rollen, Beziehungen, Werte, Gewohnheiten und prägende Erfahrungen ein, die für den Menschen heute Bedeutung haben.

Körper, Bewegung & Sinne

Bewegung und Motorik, Mobilisation, Wahrnehmung, Sinnesanregung sowie kreative oder musikalische Impulse, wenn sie zum Menschen passen.

Alltag, Fähigkeiten & Selbstbestimmung

Tagesstruktur und Aktivierung greifen vorhandene soziale, geistige, motorische und alltagspraktische Fähigkeiten auf und geben Raum, sie im Alltag zu nutzen.

Angehörige & Versorgungssystem

Systemische Arbeit bezieht Angehörige, wichtige Bezugspersonen, das jeweilige Lebensumfeld und den Alltag sowie ärztliche, pflegerische und weitere beteiligte Stellen ein, wenn dies gewünscht und für die Begleitung sinnvoll ist. Meine Angehörigenbegleitung ist ein eigenständiges Angebot und kann unabhängig von der Begleitung des Menschen mit Demenz genutzt werden.

Gerontopsychiatrie, herausforderndes Verhalten & Krisenintervention

Herausforderndes Verhalten und Krisenintervention habe ich im Rahmen meiner Ausbildung vertieft studiert und in meiner beruflichen Praxis, insbesondere in der Gerontopsychiatrie, angewendet.

Dieses Wissen hilft mir, Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern mögliche Zusammenhänge, Bedürfnisse und Auslöser mitzudenken und auch in belastenden Situationen fachlich ruhig zu handeln.

Akute medizinische oder psychiatrische Notfälle gehören weiterhin in die zuständige medizinische Versorgung.

Zu meiner Ausbildung gehören auch Palliativarbeit und Sterbebegleitung. Dieses Wissen fließt dort ein, wo Menschen und Angehörige in einer späten Lebensphase Begleitung brauchen. Dabei geht es um persönliche Begleitung, nicht um medizinische oder pflegerische Palliativversorgung.

Diese Zugänge sind Teil meiner Begleitung. Sie sind keine Psychotherapie, klinisch-psychologische Behandlung oder medizinische Therapie.

Haltung

So begegne ich Menschen

Ich begleite den Menschen, nicht die Diagnose. Seine Persönlichkeit, Vorstellungen, Gewohnheiten, Beziehungen, Wünsche und Grenzen sind für mich entscheidend.

Ich arbeite systemisch. Zum relevanten Lebens- und Versorgungssystem gehören Angehörige und andere wichtige Bezugspersonen, das jeweilige Lebensumfeld und der Alltag sowie ärztliche, pflegerische und weitere beteiligte Stellen.

Wen ich in die Begleitung einbeziehe, stimmen wir gemeinsam ab. Ein Austausch mit anderen Personen erfolgt im gemeinsam vereinbarten Rahmen.

Kontinuität

Warum mir eine vertraute Beziehung wichtig ist

Eine Beziehung kann in jeder Phase der Demenz aufgebaut werden. Vertrauen und Vertrautheit brauchen Zeit. In einer kontinuierlichen Beziehung lerne ich die Biografie, Gewohnheiten, Kommunikation, Bedürfnisse, aktuellen Möglichkeiten und persönlichen Reaktionen des Menschen kennen.

Ein früher Beginn hat den zusätzlichen Vorteil, dass ich mehr direkt vom Menschen selbst über seine Geschichte, Wünsche, Gewohnheiten, Bedürfnisse und Vorstellungen erfahren kann.

Ich bleibe die feste Bezugsperson und entwickle meine fachlichen Zugänge auf diesem Wissen weiter, wenn sich Wahrnehmung, Ausdruck, Bewegung, Körpererleben oder Alltag verändern. Dabei verspreche ich keine bewusste Wiedererkennung. Verlässlich ist, dass ich den Menschen und unsere bisherige Beziehung in meiner Arbeit berücksichtige.

Der Mensch vor der Diagnose

Demenz ist nicht gleich Demenz – und eine Diagnose ist nie der ganze Mensch

Verschiedene Demenzformen und Verläufe können sich unterschiedlich zeigen. Ich berücksichtige die ärztlich festgestellte Demenzform, den bisherigen Verlauf und die aktuelle Lebenssituation.

Persönlichkeit, Beziehungen, Geschichte, Interessen, Wünsche und vorhandene Fähigkeiten bestimmen mit, wie ich einen Menschen begleite. Deshalb arbeite ich nicht mit einem starren Standardprogramm. Diagnostik und medizinische Behandlung bleiben bei den zuständigen Fachpersonen.

Meine Haltung

Ich gehe nicht voraus und entscheide für den Menschen. Ich gehe gemeinsam mit ihm.

Das heißt für mich: Bedürfnisse wahrnehmen, Selbstbestimmung achten und den Menschen nicht auf seine Erkrankung reduzieren.

Ich möchte Halt, emotionale Sicherheit und Vertrautheit unterstützen, Beziehung und Würde achten und fachlich passende Unterstützung anbieten, ohne über den Menschen hinweg zu entscheiden.

Abgeschlossene Qualifikationen

Fachliche Grundlage

  • Sozialbetreuerin mit Ausbildungsschwerpunkt Altenarbeit
  • Pflegeassistentin
  • Diplom Paar-, Familien- und Sexualberatung
  • Palliativarbeit – abgeschlossen
  • Sterbebegleitung – abgeschlossen
  • Mediationsausbildung – abgeschlossen

Laufende Ausbildung und Schwerpunkte

Weitere Qualifikationen und Schwerpunkte

  • Lebens- und Sozialberaterin in Ausbildung unter Supervision
  • Konfliktmanagement als fachlicher Bestandteil meiner Mediationsausbildung
  • Mentaltraining als Ausbildungsschwerpunkt im Rahmen der laufenden Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin

Praxis und Ausbildung

Fachgebiete meiner Arbeit

  • Gerontologie
  • Gerontopsychiatrie
  • psychosoziale Begleitung bei Demenz
  • Demenzbegleitung im aufsuchenden Dienst
  • Erfahrung mit unterschiedlichen psychiatrischen Diagnosen im gerontologischen Bereich
  • herausforderndes Verhalten
  • Krisenintervention
  • Biografiearbeit
  • Angehörigenbegleitung
  • langjährige Erfahrung in der neurologischen Rehabilitation

Nächster Schritt

Lernen wir uns kennen.

Erzählen Sie mir, was Sie beschäftigt und welche Unterstützung Sie suchen. Ich erläutere Ihnen meine Arbeitsweise und beantworte Ihre Fragen.

Unser erstes Telefongespräch ist kostenlos und unverbindlich.

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