Ich lerne den Menschen mit seinen Werten, Gewohnheiten, Beziehungen und Ausdrucksweisen kennen. Was ist ihm wichtig? Was lehnt er ab? Wie zeigt er Freude, Anspannung oder Unbehagen? Welche Erfahrungen prägen seine Reaktionen?
Dieses Wissen fließt in meine weitere Begleitung ein. Wenn sich im Verlauf verändert, was dem Menschen möglich ist, wie er sich ausdrückt oder was er braucht, entwickle ich meine fachlichen Zugänge auf dieser Grundlage weiter.
Es spielt keine Rolle, wann die Diagnose gestellt wurde. Eine persönliche Begleitung kann unmittelbar nach der Diagnose oder auch zu einem späteren Zeitpunkt beginnen.
Je früher die Begleitung beginnt, desto mehr kann ich direkt vom Menschen selbst erfahren: was ihm wichtig ist, was ihm Sicherheit gibt, welche Beziehungen, Gewohnheiten und Erfahrungen sein Leben prägen und wie er selbst seine Situation erlebt.
Auch zu einem späteren Zeitpunkt oder in einer fortgeschrittenen Phase kann eine tragfähige Beziehung neu aufgebaut werden.