Nonverbale Signale wahrnehmen
Ich achte auf Blickkontakt, Körpersprache, Mimik, Bewegungen und Reaktionen. Sie können mir zeigen, was sich angenehm, unangenehm, vertraut, überfordernd oder bedeutsam anfühlt.
Das ANKER-Konzept in einer fortgeschrittenen Phase
Auch in einer fortgeschrittenen Phase kann eine persönliche Begleitung neu beginnen. Aufgrund meiner Ausbildung und langjährigen Erfahrung kann ich mich fachlich auf die aktuelle Phase, die Wahrnehmung, die Form der Verständigung und die Bedürfnisse des Menschen einstellen.
Vertrautheit muss nicht schon vorher bestanden haben. Beziehung kann auch in dieser Phase entstehen und wachsen.

Vertrautheit
Wenn ich einen Menschen bereits kenne, kann ich auf unser gemeinsames Wissen, vertraute Gewohnheiten und bekannte Formen der Verständigung zurückgreifen.
Lernen wir uns erst in einer fortgeschrittenen Phase kennen, beginne ich bei dem, was jetzt da ist: bei seiner Wahrnehmung, seiner Biografie, seinen Reaktionen, seinen Bedürfnissen und den Formen, über die Beziehung möglich wird.
Persönliche Begleitung bei fortgeschrittener Demenz ist nicht an eine bestimmte Wohnform gebunden.
Sie kann zuhause, im betreuten Wohnen, in einem Pflegeheim, während eines Krankenhaus- oder Rehaaufenthalts oder in einem anderen geeigneten Lebensumfeld stattfinden.
Gerade wenn sich Umgebung, Abläufe oder Bezugspersonen verändern, kann eine kontinuierliche persönliche Beziehung einen vertrauten Bezugspunkt bieten.
Dabei geht es nicht darum, verlorene zeitliche oder örtliche Orientierung wiederherzustellen, sondern um Beziehung, Vertrautheit und eine individuell passende Begleitung.
Auch in einem Pflegeheim oder im betreuten Wohnen kann eine persönliche 1:1-Beziehung etwas Eigenes bieten: Zeit, Kontinuität und die Möglichkeit, den Menschen über seine Biografie, seine Ausdrucksformen und seine aktuellen Bedürfnisse individuell kennenzulernen.
Meine Begleitung ersetzt die dortige Betreuung oder Pflege nicht, sondern ergänzt sie um eine konstante persönliche Beziehung.
Seine Lebensgeschichte, seine Gewohnheiten, vertrauten Ausdrucksformen und seine Reaktionen gehören zu meinem fachlichen Wissen über ihn.
Wenn Worte weniger werden oder für den Menschen an Bedeutung verlieren, achte ich umso genauer auf Mimik, Körpersprache, Blickkontakt, Bewegung und Reaktionen. Ich passe Sprache, Nähe, Bewegung, Sinnesangebote und andere Formen der Verständigung an seine aktuelle Situation an.
ANKER in einer fortgeschrittenen Phase
Ich achte auf Blickkontakt, Körpersprache, Mimik, Bewegungen und Reaktionen. Sie können mir zeigen, was sich angenehm, unangenehm, vertraut, überfordernd oder bedeutsam anfühlt.
Vertraute Musik, Berührung, Bewegung, Sinneseindrücke, Rituale, vertraute Tätigkeiten oder alltagsnahe Handlungen beziehe ich passend zum Menschen ein. Ich wähle diese Zugänge nach seinen aktuellen Bedürfnissen, Möglichkeiten und Reaktionen aus.
Ich versuche nicht, den Menschen zu korrigieren oder ihn immer wieder in unsere Realität zurückzuholen. Mit Validation nach Naomi Feil nehme ich seine Wahrnehmung ernst und begegne ihm wertschätzend dort, wo er sich gerade befindet. Ich passe meine Sprache, mein Tempo und meine Form der Verständigung an den Menschen und die jeweilige Situation an.
Angehörige tragen häufig einen großen Teil der Begleitung, Betreuung oder Pflege im Alltag. Sie kennen Gewohnheiten, Reaktionen und viele Veränderungen oft über lange Zeit und können auch diejenigen sein, die eine Begleitung organisieren oder beauftragen.
Wenn Angehörige oder andere wichtige Bezugspersonen beteiligt sind, nehme ich ihre Erfahrungen selbstverständlich ernst und beziehe sie im gemeinsam vereinbarten Rahmen ein.
Wenn bereits eine Beziehung besteht, knüpfe ich daran an und entwickle die Begleitung mit dem Menschen weiter.
Wenn wir uns erst in einer fortgeschrittenen Phase kennenlernen, baue ich die Beziehung von dort aus auf. Meine Ausbildung und meine langjährige Erfahrung geben mir die fachliche Grundlage, auch in dieser Phase Vertrautheit entstehen zu lassen und die Begleitung individuell anzupassen.
Meine Begleitung ersetzt keine medizinische Behandlung, Pflege, Medikation oder dauernde Beaufsichtigung. Wenn solche Hilfe nötig ist oder eine akute Gefahr besteht, sind die zuständigen Dienste die richtigen Ansprechpartner.
Kontakt
Erzählen Sie mir, was Sie beschäftigt und welche Unterstützung Sie suchen. Ich erläutere Ihnen meine Arbeitsweise und beantworte Ihre Fragen.
Unser erstes Telefongespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Regulär verrechne ich 49 € pro Stunde und rechne die tatsächliche Begleitzeit im 15-Minuten-Takt ab. Für meine Anfahrt zum Kunden beziehungsweise zum vereinbarten Treffpunkt verrechne ich 0,50 € pro Kilometer. Meine Rückfahrt nach Hause verrechne ich nicht. Wie hoch die voraussichtlichen Fahrtkosten sind, teile ich Ihnen vor der Terminbestätigung mit.